Der SV Ruhrgebiet lädt alle beteiligten Vereine zur Vorstellung des Ergebnisses der Umfrage (s. u.) und anschließend zu einer Aussprache
am 9. Januar 2018 um 18 Uhr in der  Stimberghalle Oer-Erkenschwick, Stimbergstr. 198a, 45739 Oer-Erkenschwick ein.

Frank Strozewski - Der Kongress des Schachverbands Ruhrgebiet hat beschlossen, dass die Struktur der Mannschaftsmeisterschaft im Verbandsgebiet modernisiert wird. Damit das Kernstück des Schachsports dauerhaft erhalten bleibt, sollen die Bezirksgrenzen bei der Organisation keine Rolle mehr spielen. Im ersten Schritt werden in der Saison 2018/2019 zunächst 60 Mannschaften in der Verbandsbezirksliga an den Start gehen. Bei der Verteilung der Mannschaften auf die einzelnen Gruppen sind geographische Gesichtspunkte das entscheidende Kriterium. Die Mannschaften, die in der Saison 2016/2017 in den beiden höchsten Spielklassen der Bezirke vertreten waren, habe ich beispielhaft entsprechend aufgeteilt (Beispiel der neuen Struktur).
Bisher gibt es noch keinen ausdrücklichen Beschluss für die Rahmenbedingungen der neuen Spielklasse. Ob die bestehenden Regelungen des SVR einfach übernommen oder modifiziert werden, soll erst nach Befragung der von diesen Regelungen potenziell betroffenen Mannschaften entschieden werden. Deshalb schreibe ich diese Mail an alle Mannschaften, die in dieser Saison in der jeweils höchsten Liga der Bezirke spielen. Ich bitte bis zum 01.01.2018 um Stellungnahme, ob bei den folgenden Punkten Änderungen der VTO gewünscht sind oder nicht:

1) Spieltag (Wochentag) / Spielbeginn:
Die VTO schreibt den Spieltag "Sonntag" mit dem Beginn "14.00 Uhr" vor. Unter Berücksichtigung der Probleme, die viele Vereine mit ihren Sportstätten haben wie z. B. kein Platz für mehrere parallele Kämpfe, ist auch eine flexible Regelung, die andere Sportarten nutzen, denkbar. Dort wird eine zeitlicher Rahmen vorgegeben (z. B. ein ganzes Wochenende) und der Heimverein lädt seine Gäste entsprechend den Kapazitäten seiner Sportstätte ein.
 
2) Bedenkzeit:
Die VTO schreibt "Fischer lang" vor. Auf Deutscher und NRW-Ebene wird aktuell mit "Fischer mittel" gespielt. Die Einzelturniere im SVR werden im Normalschach mit "Fischer kurz" ausgetragen.

3) Partieerfassung (Anmeldegebühr):
Die VTO schreibt für alle teilnehmenden Mannschaften eine Anmeldegebühr vor.  Mit dieser Anmeldegebühr wird die Partieerfassung finanziert. Der SV MH-Nord hat zugesagt, dass auch für die neue Liga alle Partien erfasst werden könnten.

4) Bußgeldkatalog:
Die VTO beinhaltet einen Bußgeldkatalog, in dem die "Regelsätze" für einzelne Tatbestände aufgelistet sind. Bei der Aufstellung des Katalogs ist berücksichtigt, dass eine fällige Buße höher als der mögliche Aufwand für den betroffenen Verein ist: Für einen Verein darf z. B. die Geldbuße nicht geringer als die gesparten Fahrtkosten sein.

Diese vier Punkte sind bisher in den Gesprächen zur Gestaltung der neuen Spielklasse immer wieder angesprochen worden. Wenn es aus Sicht der Betroffenen Mannschaften noch weitere Punkte gibt, können diese natürlich zusätzlich vorgetragen werden.

Ich werde die Antworten der Vereine für die VSA-Sitzung am 13.01.2018 zusammenfassen. Auf dieser Grundlage wird der VSA dann entsprechende Anträge an den Kongress formulieren.

Falls noch Fragen zu dieser Mail oder Punkten der neuen Struktur und der VTO auftauchen, bitte ich einfach um eine entsprechende Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).