Allen Freunden des Schachsports im Ruhrgebiet wünsche ich auch im Namen des Präsidiums einen guten Start zum Neuen Jahr 2012 und viel Erfolg mit unseren Aktivitäten im begonnenen Jahr.

Es wird sicherlich wie in den vergangenen Jahren Erfolge, aber auch Enttäuschungen geben. Ganz besonders möchte ich Ihnen die Jugendarbeit ans Herz legen. Ich weiß, wie schwierig das manchmal ist, Jugendliche nicht nur ans
Brett zu bringen sondern auch zu halten. Trotzdem ist es unsere Existenz, unsere Zukunft.

Im vergangenen Jahr waren wie in verschiedenen anderen Sportarten auch unsere Mitgliederzahlen rückläufig. Das führt zu geringeren Beitragseinnahmen und damit zu geringeren Arbeitsmöglichkeiten, wollen wir nicht die Beiträge anheben. Ziel kann es nur weiterhin sein, mit den vorhandenen Mitteln sparsam umzugehen, was in den letzten Jahren auch konsequent vom SB NRW und dem SVR befolgt worden ist.

Es gibt nicht nur zu klagen. Ein Glanzlicht war sicherlich der Schachbundesligastart im Oktober als Großveranstaltung in der RWE-Stadthalle in Mülheim/Ruhr. Alle 16 Mannschaften der stärksten Schachliga der Welt versammelten sich zum Auftakt im Ruhrrevier. Dazu gab es noch ein ansehnliches Rahmenprogramm mit Blitzturnieren, Simultanveranstaltungen u.a. mit GM Viktor Kortschnoj oder Partieanalysen. Wann gab es das schon mal, dass mehr 1000 Zuschauer eine Schachveranstaltung besuchten.

Unsere Nationalmannschaft konnte überraschenderweise in Griechenland als Zehnter der Setzliste Europameister werden. Besiegt wurden u.a. „Schachriesen“ wie Ukraine, Armenien , Ungarn oder Aserbaidschan. Am Spitzenbrett spielte für unsere Nationalmannschaft der Dortmunder GM Arkadij Naiditsch.

Vielleicht lässt sich auf so einem Erfolg aufbauen, zumindest hat das Ereignis für Schlagzeilen in zahlreichen Medien gesorgt.

Auch die DSB-Jugend zeigte bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Brasilien hervorragendes Schach, mit dazu beigetragen hat sicherlich die vorbildliche Betreuung durch unseren Leistungstrainer Bernd Rosen aus Essen.
Der Schachbund Nordrhein-Westfalen bietet auch weiterhin in allen Bereichen interessierten Vereinen seine qualifizierte Mithilfe an. Wir müssen die Möglichkeiten nur annehmen, Turnierleiter, Trainer oder Übungsleiter auszubilden.

Mit herzlichem Schachgruß
Präsident                                  
Wolfgang Kölnberger

 

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